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titleWas muss ich bei mehreren aktiven Amtstätigkeiten beachten?

beN-Postfächer werden gemäß § 78n BNotO für die jeweilige Amtstätigkeit seperat separat bereitgestellt. Sofern Sie demnach mit weiteren Amtstätigkeiten am elektronischen Rechtsverkehr teilnehmen, werden hierfür eigene beN-Postfächer eingerichtet und geführt. Daher wählen Sie nach der Anmeldung an der beN-Anwendung zunächst die Amtstätigkeit aus, für die Sie tätig werden möchten. Anschließend wiederholen Sie die Schritte zur Aktivierung des Postfachs für jede Ihrer Amtstätigkeit,

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titleWas muss ich als Anwaltsnotar beachten?

Durch das Ablösen der EGVP-Postfächer müssen Anwaltsnotare ab dem 1. Januar 2018 sowohl beN als auch beA nutzen. Daher ist es notwendig auch das von der Bundesrechtsanwaltskammer zur Verfügung gestellte beA-Postfach zu verwenden. Ihr bestehendes EGVP-Postfach wird von beN abgelöst und ist der notariellen Kommunikation vorbehalten. Weitere Informationen zum beA-Postfach erhalten Sie unter http://bea.brak.de/

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titleWas muss ich als Notariatsabwickler beachten?

Notariatsabwickler werden nach den Absprachen mit der Landesjustizverwaltung Baden-Württemberg sowie der Notarkammer Baden-Württemberg kein separates beN für ihre Amtstätigkeit erhalten. Notariatsabwickler, die zugleich Notare sind, können für die (aktive) Kommunikation das beN-Postfach nutzen, welches sie für die Ihre Amtstätigkeit als Notar besitzenaktiviert haben.

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titleWas muss ich als Nutzer des "Governikus Communicator Justiz Edition" beachten?
Zum Versand und Erhalt von beN-Nachrichten müssen Sie eine beN-fähige Anwendung, wie beispielsweise XNotar XNotar3.8 verwenden. Die Verwendung des Governikus Communicators zum Zugriff auf Ihr beN-Postfach ist nicht möglich.
Zur Integration Einbindung Ihres beN-Postfachs in eine beN-fähgige fähige Notariatssoftware befoglen befolgen Sie bitte die Schritte zur unter Einbindung des Postfachs in XNotar oder Notariatssoftware.
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titleWas muss ich als Nutzer von "RA-MICRO" beachten?
Mit der Version 2019 wird RA-MICRO liefert die Einbindung für das beN mit der Version 2019 aus. Es wird beN-fähig. Bitte beachten Sie, dass es seitens RA-MICRO eine ausdrückliche Freigabe für die Aktivierung des beN geben wird. Bitte nehmen Sie bis zur Auslieferung der RA-MICRO Schnittstelle und der ausdrücklichen Freigabe durch RA-MICRO die Aktivierung des beN nicht vor.
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titleKann ich mein EGVP-Postfach weiter nutzen?

Nein, die bisherigen EGVP-Postfächer werden von beN abgelöst.

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titleWelche Systemanforderungen stellt die beN-Anwendung?
CPU1 GHz oder schneller, 64-Bit (x64)-Prozessor, Dual-Core oder besser
RAMca. mindestens 4 GB
Freier Festplattenplatzca. mindestens 1 GB
BetriebssystemWindows Versionen 7 und höher, 64-Bit Editionen
ChipkartenlesegerätSicherheitsklasse 3, ausgestattet mit PIN-Pad und eigenem Display
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titleWelche Informationen und Dateien müssen mir für die Aktivierung des beN-Postfachs vorliegen?
  • Sie benötigen Ihre PIN für das Authentifizierungszertifikat (Ihrer Signaturkarte) (ggf. Unter Umständen ist die diese PIN dieselbeidentisch mit der, die Sie für die qeS verwenden, anderenfalls schauen Sie bitte in Ihre Unterlagen bzw. qualifizierte elektronische Signatur verwenden. Vergewissern Sie sich bitte im Vorfeld der Aktivierung anhand der Ihnen zugesandten Unterlagen, haben diese aktuell durch den Kartentausch verfügbar)
  • Sofern Sie Ihr beN-Postfach im Stammdatenverzeichnis der BNotK eingerichtet haben (siehe Schreiben vom 19. Februar 2018):
    • Postfachzertifikats-ZIP-Datei (diese liegt ggf. in Ihrem Downloadordner bzw. Desktop)
    • PIN für das Postfachzertifikat
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titleWelche Signaturkarte wird für die Aktivierung des Postfachs benötigt?

Sie verwenden Ihre benötigen eine gültige Signaturkarte mit Ihrem Notarattribut. Es wird keine weitere oder neue Karte benötigt.

Falls Sie eine Signaturkarte nutzen, die nicht von der Zertifizierungsstelle der Bundesnotarkammer ausgegeben wurde, wenden Sie sich bitte an den Support der Bundesnotarkammer, damit das entsprechende Authentifizierungszertifikat zu Ihrer Amtstätigkeit zugeordnet wird.

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titleWas sind die ersten Schritte nach der Installation der beN-Anwendung?

Nach erfolgreicher Installation richten aktivieren Sie Ihr beN-Postfach und richten es für sich  sich (Anleitung "Einrichtung und Aktivierung des beN-Postfachs") und Ihre Mitarbeiter ein (Anleitung "Nutzung auf mehreren Arbeitsplätzen"). Anschließend kann das Postfach in XNotar oder eine Notariatssoftware integriert werden (Anleitung "Einbindung des Postfachs in XNotar oder Notariatssoftware").

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titleÄndert sich meine Postfachadresse/ Postfach ID durch die Aktivierung des beN?

Für Notare bzw. Notariatsverwalter, die bereits ein Postfach in der Domäne der Bundesnotarkammer besitzen, ändert sich die ID des Postfaches (DE.BEN_PROD.abc…) mit der Aktivierung von beN nicht.

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titleWie verwende ich beN im notariellen Alltag?

Das beN ist in XNotar 3 ebenso integriert, wie es die EGVP-Postfächer waren. Der Umgang mit den neuen beN-Postfächern wird in XNotar 3 für Sie wie gewohnt möglich sein. Dafür ist es jedoch notwendig vor der Aktivierung des beN, ein Update für XNotar zu installieren.

Zum Hintergrund der Einführung von beN: Das beN ist der Nachfolger des bislang für die elektronische Kommunikation mit Gerichten genutzten EGVP-Postfachs und stellt einen „sicheren Übermittlungsweg“ für das Einreichen elektronischer Dokumente bei Gerichten dar (§ 130a Absatz 4 Nr. 2 ZPO in der ab 1. Januar 2018 geltenden Fassung). Das beN kann in bestimmten Fällen zum schriftformersetzenden Versand von Dokumenten verwendet werden, ohne dass es dabei einer qualifizierten elektronischen Signatur des Notars bedarf. Voraussetzung dafür ist, dass sich der Notar persönlich mit seiner Signaturkarte am Postfach anmeldet und die Nachricht selbst versendet. In den gängigen notariellen Verfahren, insbesondere in Handelsregister- und Grundbuchsachen, ändert sich aber nichts: Es bleibt wie bisher dabei, dass Dokumente elektronisch in öffentlich beglaubigter Form eingereicht werden müssen, also mit qualifizierter elektronische Signatur des Notars.

Ferner können Gerichte zukünftig Notaren über das beN Dokumente gegen elektronisches Empfangsbekenntnis zustellen (§ 174 Abs. 4 ZPO in der ab 1. Januar 2018 geltenden Fassung). Die beN-Anwendung enthält eine Funktion zur Rücksendung des Empfangsbekenntnisses in strukturierter maschinenlesbarer Form. In absehbarer Zukunft ist aber noch nicht damit zu rechnen, dass die Gerichte in notariellen Verfahren elektronische Empfangsbekenntnisse anfordern werden.

Beachten Sie bitte, dass sowohl die Nutzung des sicheren Übermittlungsweges als auch die Ausstellung von elektronischen Empfangsbekentnissen Empfangsbekenntnissen nicht aus XNotar 3.8 heraus möglich ist, sondern lediglich aus bzw. mit mittels der beN-Anwendung.

Für die Nutzung von beN in einer anderen Notariatssoftware als XNotar wenden Sie sich bitte an den Hersteller der Notariatssoftware.

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titleKann ich das beN in meine Notariatssoftware integrieren?

Ja, beN kann grundsätzlich in Notariatssoftware integriert werden. Wenden Sie sich bitte an den Hersteller der Notariatssoftware, um Informationen zum Stand der Unterstützung und ggf. eine Anleitung zur Integration zu erhalten.

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