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Im Folgenden finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zur XNP-Basisanwendung. 


 Wie erreiche ich den Support?

Den Support erreichen Sie unter beN@bnotk.de

 Woher bekomme ich die XNP-Anwendung?

Sie können die XNP-Anwendung im Webshop der NotarNet GmbH unter https://shop.notarnet.de herunterladen.
Zum Download der Installationsdatei müssen Sie sich anmelden. Bitte vergewissern Sie sich, dass Ihnen Ihre Zugangsdaten für den NotarNet Webshop vorliegen. Falls Sie dort noch nicht registriert sind oder Ihre Zugangsdaten vergessen haben, registrieren Sie sich bitte im Onlineshop oder erneuern Sie dort Ihr Passwort. Eine detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitungen finden Sie unter Bezug der XNP-Anwendung

Wichtig: Das Shopsystem fragt standardmäßig eine Rechnungsadresse ab. Sie werden jedoch keine Rechnung für die Nutzung der XNP-Anwendung erhalten.

 Welche Systemanforderungen stellt die XNP-Anwendung?


MindestanforderungenEmpfehlung
CPU

1 GHz oder schneller, 64-Bit (x64)-Prozessor, Dual-Core oder besser

Hinweis

Für die Installation von XNP empfiehlt die Bundesnotarkammer grundsätzlich einen modernen Arbeitsplatz-PC mit einer 64-Bit Betriebssystemvariante.
Zur Unterstützung auch auf älteren Arbeitsplätzen stellt die Bundesnotarkammer zusätzlich einmalig auch eine so genannte 32-Bit Version der XNP-Anwendung zur Verfügung, die jedoch keine Updates erhalten wird. Laden Sie die 32-Bit-Version bitte nur herunter, wenn Sie keine 64-Bit-Betriebssystemvariante nutzen.

2 GHz oder schneller, 64-Bit (x64) Prozessor, Vier-Kerne, 4MB Cache oder besser
RAMmindestens 4 GBca. 8 GB
Freier Festplattenplatzmindestens 1 GBca. 5 GB
BetriebssystemWindows Versionen 7 und höherWindows Version 10
SignaturkartenlesegerätSicherheitsklasse 3, ausgestattet mit PIN-Pad und eigenem Display, vgl. Seite der ZertifizierungsstelleSicherheitsklasse 3, ausgestattet mit PIN-Pad und eigenem Display, vgl. Seite der Zertifizierungsstelle

siehe hierzu auch Systemanforderungen

 Was muss ich beachten, wenn ich einen Proxyserver verwende?

Verwenden Sie einen Proxy-Server, so ist es notwendig, bestimmte Server von der Behandlung durch den Proxy-Server auszunehmen, damit die Verbindung vom Arbeitsplatz über das gesicherte Notarnetz (via Registerbox oder Notarnetz-Box) erfolgt.

Sollte dies notwendig sein, tragen Sie bitte folgende Systeme der BNotK zusätzlich in die Liste der System-Proxy-Ausnahmen ein (unter: Systemsteuerung → Netzwerk und Internet → Internetoptionen):

secure.bnotk.de; xnp.bnotk.de; kms.bnotk.de; xtaws.bnotk.de; sdv.bnotk.de; um.bnotk.de; vas.bnotk.de; zvr.bnotk.de; ztr.bnotk.de; www.xnotar.de

Bei einem Proxy-Server mit Authentifizierung hinterlegen Sie die erforderlichen Zugangsdaten zusätzlich in den Einstellungen (Zahnrad-Symbol) von XNP.

Sollten keine Benutzerdaten zu den Proxy-Server Informationen vorhanden sein, werden die Informationen zusätzlich zu den XNP-Einstellungen auch in den Internetoptionen > Verbindungen > LAN Einstellungen > Proxyserver hinterlegt.

 Wie kann ich überprüfen, ob ich ein 64-Bit-System verwende?

Drücken Sie gleichzeitig die Windows-Taste und die Pause-Taste, um in das Systemmenü zu gelangen oder alternativ:

Unter Windows 7:

  1. Klicken Sie auf das Windows-Symbol in der Startleiste
  2. Öffnen Sie aus dem Start-Menü die Systemsteuerung
  3. Folgen Sie dem Link "System und Sicherheit" und dort dann "System"
  4. Verifizieren Sie, dass Im Abschnitt "System" unter "Systemtyp" "64-Bit-Betriebssystem" vermerkt ist


Unter Windows 10:

  1. Klicken Sie auf das Windows-Symbol (Start) in der Startleiste
  2. Folgen Sie den Links "Einstellungen", "System" und dort dann "Info"
  3. Verifizieren Sie im Abschnitt "Info" unter "Systemtyp" "64-Bit-Betriebssystem" vermerkt ist


 Welche Signaturkarte benötige ich für die Anmeldung an Systemen der Bundesnotarkammer in XNP?

Sie benötigen eine gültige Signaturkarte mit Ihrem Notarattribut. Diese können Sie über die Zertifizierungsstelle der Bundesnotarkammer beziehen.

Falls Sie eine Signaturkarte nutzen, die nicht von der Zertifizierungsstelle der Bundesnotarkammer ausgestellt wurde (sog. Fremdkarte), bitten wir Sie eine Signaturkarte (mit Attribut) der Bundesnotarkammer über das Web-Portal der Zertifizierungsstelle (https://zertifizierungsstelle.bnotk.de/) zu beantragen, auf die das entsprechende Authentifizierungszertifikat Ihrer Amtstätigkeit zugeordnet werden kann.

 Welche PIN muss ich für die Anmeldung an der XNP-Anwendung mit der Signaturkarte nutzen?

Zur kartenbasierten Anmeldung an der XNP-Anwendung, die bspw. für die Aktivierung Ihres beN-Postfachs notwendig ist, benötigen Sie die Authentifizierungs-PIN (PIN des fortgeschrittenen Zertifikats). Unter Umständen ist diese mit der so genannten Signatur-PIN identisch. Einen Überblick und Begriffsabgrenzung der PINs in XNP erhalten Sie in der XNP Onlinehilfe im Bereich "Einrichtung von XNP".

Sofern Sie bei der Aktivierung Ihrer Signaturkarte die Authentifizierungs-PIN nicht gesetzt bzw. aktualisiert haben, finden Sie diese auf dem zugehörigen PIN-Brief der Zertifizierungsstelle, der Ihnen im Rahmen der Bestellung Ihrer Signaturkarte übersandt worden ist.

Weitere Informationen zur Freischaltung Ihrer Signaturkarte finden Sie auf der Seite der Zertifizierungsstelle. XNotar-Kunden finden weitere Informationen zur Freischaltung hier.

 Ich bekomme eine Fehlermeldung beim Laden des Lesegerätes und Karten. Was kann ich tun?

Eine Ursache kann sein, dass das Kartenlesegerät nicht korrekt mit dem Rechner verbunden ist. Nach Überprüfung der Verbindung und ggf. Trennung der USB-Verbindung zwischen Kartenlesegerät und Rechner schließen Sie das Kartenlesegerät erneut an Ihren Computer an.

Möglich ist auch, dass die Karte nicht korrekt im Kartenlesegerät steckt. Bitte entnehmen Sie die Karte und stecken diese anschließend erneut vollständig in das Kartenlesegerät.

Die Signaturanwendungskomponente könnte aufgrund einer Antivirensoftware nicht korrekt gestartet werden. Bisher bekannt ist dieses Problem bei der Nutztung von G Data Software. Hierzu öffnen Sie die Einstellung des G Data Antivirus Porgramms und klicken im Bereich "AntiVirus" unter "Echtzeitschutz". Dort entfernen Sie den Haken bei "Exploit Protection" und starten die beN-Anwendung erneut.

 Wie kann ich die Systemzeit meines Rechners aktualisieren?
Für die automatische Zeitsynchronisierung klicken Sie bitte auf Start - Ausführen und geben dann „cmd” ein und bestätigen Sie mit Enter. In der sich öffnenden Eingabeaufforderung geben Sie bitte „w32tm /resync” ein und bestätigen Sie mit Enter (ggf. sind hierfür Administratorenrechte notwendig).

Alternativ können Sie die Uhrzeit auch manuell über die Startleiste unten rechts am Bildschirm anpassen. Achten Sie bitte darauf, die Systemzeit Ihres PCs möglichst genau an die aktuelle Standard-Atomzeit (vgl. https://uhr.ptb.de) anzupassen. Die Abweichung darf nicht mehr als 20 Sekunden betragen.

 Was sind die ersten Schritte nach der Installation der XNP-Anwendung?
 Was muss ich beim Betrieb der XNP-Anwendung bzgl. Viren- bzw. Schadsoftwarescannern beachten?

Erfahrungsgemäß kann nicht ausgeschlossen werden, dass Viren- bzw. Schadsoftwarescanner die XNP-Anwendung oder Teile davon fälschlicherweise als Schadsoftware erkennen. Oftmals handelt es sich hierbei um so genannte False-Positives, also Fehlmeldungen. Entsprechende Meldungen beziehen sich in der Regel auf folgende Programmbestandteile:

  1. Installationsdatei, bspw. xnp-1.0.0-setup-win64.exe (i.d.R. im Downloadverzeichnis Ihres Browsers)
  2. Programmdatei xnp.exe im Installationsverzeichnis (i.d.R. C:\Programme\Bundesnotarkammer\XNP)
  3. Programmbestandteile im Arbeitsverzeichnis (so genanntes LSP-Verzeichnis) des jeweiligen Benutzers (bspw. c:\Benutzer\Erika.Musterfrau\.lsp), das beim ersten Programmstart der XNP-Anwendung angelegt wird.

Bei Zweifeln sollten Sie sich an Ihren Systembetreuer oder den Support der BNotK wenden. Die oben genannten Bestandteile können dann sofern notwendig als Ausnahmen in Ihrem Virenscanner hinterlegt werden.

Bitte beachten Sie weiterhin, dass Virenscanner existieren, welche Arbeitsdateien in den gescannten Verzeichnissen ablegen. Dies kann im Falle des oben unter (3) genannten Arbeitsverzeichnisses zu Problemen führen, da die XNP-Anwendung die Integrität (Unversehrtheit) der dort hinterlegten Anwendungsteile verifiziert und Abweichungen bzw. Verletzungen (hier auch durch hinzugefügte Dateien) Fehlerzustände in der XNP-Anwendung hervorrufen können.

 Welches Format müssen die in XNP hochgeladenen Dokumente haben?

Derzeit werden in XNP nur PDF/A-1b-konforme Dateien weiterbearbeitet. Beim Hochladen eines Dokuments, welches nicht diesem Format entspricht, erscheint ein entsprechender Warnhinweis und es wird systemseitig in das PDF/A-1b-Format konvertiert. Mit der nächsten Version wird für XNotar eine Liberalisierung im Hinblick auf die Formate von Dokumenten ausgebracht. Dies wird zur Folge haben, dass der Anwender selbst entscheiden kann, ob er das Format des hochgeladenen Dokuments beibehält oder konvertieren möchte.

Bitte beachten Sie, dass diese Option für das elektronische Urkundenarchiv zukünftig nicht in allen Fällen gelten wird. Dort wird das Format PDF/A-1b für die Einstellung von Hauptdokumenten zwingend erforderlich sein und im Fall, dass diese nicht PDF/A-1b konform sind, eine Konvertierung erzwungen. Es ist demnach ratsam sofern zutreffend die Scan- bzw. Erzeugungsstrecke der PDF-Dateien in Ihrem Notarbüro zu prüfen.

Für die Feststellung, ob Konformität ggn. den PDF/A-1b Standard vorliegt oder nicht, ist es in der Regel nicht ausreichend auf die üblichen Büro-Anwendungen wie bspw. Adobe Acrobat Reader und dessen Meldung zu vertrauen, da diese unter Umständen das PDF/A-1b-Profil nicht vollständig prüfen. Eine dokumentierbares, Standard-getriebenes und anerkanntes Prüftool stellt das veraPDF Konsortium unter https://verapdf.org zur Verfügung.